Es kommt nicht nur auf die Kamera an

Gespräch mit dem Presse- und Kunstfotografen Edmund Höfer

Anläßlich seines 100. Geburtstages haben wir in der Folge 66 an den bekannten Reschitzer Werkfotografen Hermann Heel erinnert. Das hat Werner Kremm, ADZ-Korrespondent in Reschitz, angeregt, eine Ausstellung mit Fotos von Heel zu organisieren, über die wir in der Folge 75 berichtet haben. Werner Henn hat diese Ausstellung nach Deutschland gebracht, wo sie bisher in Baden-Baden und Frankfurt am Main gezeigt wurde. Ehe sie ihre Heimreise antritt, wird die Ausstellung im Rahmen des Heimattreffens in Memmingen zu sehen sein. Für uns war dies ein Anlaß, mit Edmund Höfer zu sprechen, dem einstigen Schüler von Hermann Heel, der selbst als Fotograf Hervorragendes geleistet hat. Das Gespräch führte Herta Drozdik-Drexler.

Herr Höfer, Sie waren uns freundlicherweise behilflich, als wir vor einigen Jahren über Hermann Heel berichten wollten, weil Sie, wie Sie uns damals sagten, dem Mann viel verdanken. Heel hat Ihnen zwar den Weg gezeigt, aber gegangen sind Sie ihn selber und das mit Erfolg, wie wir wissen. Doch ehe wir uns darüber unterhalten eine erste Frage, die damit nur indirekt etwas zu tun hat.
Wie sind Sie als Lugoscher überhaupt nach Reschitz gekommen?

Das war 1950 oder 1951 und hat eine längere Vorgeschichte. Ich bin Jahrgang '33. Mein Vater war Besitzer einer Weberei in Lugosch. Nach dem 23. August 1944 kam er als Deutscher erst ins Lager und dann nach Rußland. Ich selbst wurde 1947 als ,,fiu de exploatator” (Ausbeutersohn) vom Lyzeum relegiert und mußte den Abschluß später nachholen. Auf Wunsch meiner Mutter machte ich eine Lehre als Zahntechniker. Da mir der Beruf aber nicht gefiel, begann ich nach dem Abschluß der Lehre im biochemischen Labor des Spitals zu arbeiten. Als mein Chef Dr. Popovici nach Reschitz ging, um dort die Leitung des Labors in der neu erbauten Poliklinik zu übernehmen, ging ich mit und machte dort die Ausbildung zum Biochemie-Laboranten. Später habe ich dann im Labor des Stahlwerks gearbeitet, in drei Schichten, auch samstags und sonntags. Nach interner Absprache konnten wir Schichten von Kollegen übernehmen, so daß ich manchmal 16, auch 24 Stunden am Stück arbeitete. Das hatte den Vorteil, daß man dann mehrere Tage hintereinander frei hatte. Die Freizeit nutze ich für Ausflüge, für Fotografieren...

Sie haben gesagt, daß Sie Heel Moni viel verdanken. Was verdanken Sie ihm?

Alles. Das klingt vielleicht übertrieben. Aber ich habe von ihm viel mehr gelernt als nur Fotografieren. Er meinte, ich habe Talent, und hat sich um meine Entwicklung gekümmert. Natürlich hat er mir beigebracht, worauf es beim Fotografieren ankommt. Er war ein strenger Lehrmeister, hat meine Fotos kritisch begutachtet, war schonungslos mit seiner Kritik, wofür ich ihm heute noch dankbar bin. Offiziell war ich nie sein Lehrling. Unsere Bekanntschaft war rein privater Natur. Aber er war mein Mentor und in vielem mein Vorbild. Stundenlang haben wir gemeinsam Schallplatten gehört, klassische Musik. Wir sind zusammen ins Kino gegangen. Ich weiß noch, daß ihm der Hollywood-Film ,,Cei 7 magnifici” gut gefallen hat. Er hat mein Urteil über Filme beeinflußt. Er hat sich dafür interessiert, was ich lese, und mir seine Meinung dazu gesagt. Ich erinnere mich noch, daß mich Sudermanns ,,Katzensteg” sehr beeindruckt hat. Als ich ihm das sagte, meinte er trocken, das sei etwas ,,für Köchinnen und Dienstmädchen”, aber nicht ernstzunehmende Literatur, die es sich zu lesen lohnt.

Dazu fällt mir etwas ein. Im Mayer-Moszi, es hieß damals bereits anders, aber wir nannten es immer noch so- lief ein Film mit Micheline Presle und Massimo Girotti, eine rührende, aber unglückliche Liebesgeschichte. Wir Mädels waren ziemlich beeindruckt und sagten das auch, als wir vor dem Kino noch im Grüppchen beisammenstanden. Sie aber meinten trocken:
Das einzig Schöne in dem Film sind die Schafe auf der Wiese. Das habe ich Ihnen damals übelgenommen.

Ja, das war der Einfluß von Moni-bacsi.

Immerhin hat dieser Einfluß dazu geführt, daß Sie über 30 Ja-re lang erfolgreich als Presse- und Kunstfotograf tätig waren. Wie kam es eigentlich zu diesem Berufswunsch?

Meinen ersten ,,Auftrag” erhielt ich von Moni-bacsi. Er gab mir seine Leica-Kleinbildkamera, worauf ich natürlich sehr stolz war, und schickte mich nach Bokschan. Dort sollte ich Fotos von dem neu erbauten TBC-Vorsorge-Kinderheim machen. Er war mit dem Ergebnis meiner Arbeit zufrieden. Ich schickte auch an den ,,Neuen Weg” immer wieder Fotos u.a. auch vom Retezat, von denen mehrere veröffentlicht wurden. Fotografieren interessierte mich sehr. Heel unterstützte meine Bemühungen, Berufsfotograf zu werden.

Ihr erste Bewerbung beim ,,Neuen Weg” wurde abgelehnt.

Ja, das war 1955. Es geschah aus politischen Gründen, der Stalinismus war noch nicht überwunden. Die Ablehung war zwar ärgerlich, aber sie hat mich nicht entmutigt. Ich habe weiter fotografiert, habe bei der Lokalzeitung ,,Flamura rosie” zusätzlich zu meiner Arbeit im Stahlwerk nebenberuflich als Fotoreporter gearbeitet.

Nicht ohne Erfolg, wie wir wissen, denn schließlich wurden Sie doch als Pressefotograf beim ,,Neuen Weg” eingestellt.

Dabei hat mir Heel Moni geholfen. Er sprach mit Hromadka, der damals, nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis und seiner Rehabilitierung, seit kurzem beim ,,Neuen Weg” arbeitete. In angenehmer Erinnerung ist mir übrigens Willi Endresz geblieben, der damals Neuer-Weg-Korrespondent in Reschitz war, ein freundlicher Mensch.
Ich habe in Bukarest in den ersten Jahren alles gemacht, war auf Baustellen, auf Sportplätzen, in Konzertsälen, immer wieder auf Reisen durch die von Deutschen bewohnten Gebiete Rumäniens, über die der ,,Neue Weg” berichtete. Es ergab sich, daß ich vor allem in Siebenbürgen unterwegs war. Nach Reschitz bin ich aber immer wieder mal gefahren. Später konnte ich mir meine Themen zum Teil selbst auswählen. Nachdem ich die Serie ,,Siebenbürgischer Winter” gemacht hatte, hieß es öfter mal: Laß dir etwas einfallen... Und dann bin ich losgefahren und habe viele Bilder von der Reise mitgebracht. Übrigens auch vom Semenik.

Sie haben beeindruckende Porträts gemacht von international berühmten Musikern.

Nicht nur. Es gab auch eine Porträt-Serie deutscher Kulturschaffender, wie das damals offiziell hieß. Dafür habe ich unter anderen Alexander Tietz und Rolf Bossert fotografiert. Begegnungen mit Musikern wie David Oistrach, Swjatoslaw Richter, Yehudi Menuhin, Sergiu Celibidache, Herbert von Karajan, um nur einige zu nennen, sind natürlich ein großes Erlebnis. Sie alle haben in Bukarest konzertiert. Für das kulturelle Leben der Hauptstadt waren die sechziger Jahre eine gute Zeit. Ich habe aber auch viele Arbeiter porträtiert. Einer von ihnen, ein alter Reschitzaer mit einem Charakterkopf - er arbeitete beim Diesel in Reschitz und war ,,Held der sozialistischen Arbeit”, leider kann ich mich an seinen Namen nicht mehr erinnern - sagte mir: ,,Fotografierens‘ mi nit, i hau ab.” Ich dachte, der Mann scherzt. Wer würde so etwas schon offen sagen, wenn er es ernst meint? Ich hatte Glück. Das Foto erschien, bevor der Mann seine Absicht wahrgemacht hatte und von einem Besuch in Westdeutschland nicht mehr zurückkehrte. Da hätte ich Ärger gehabt wegen des Fotos. In Reschitz habe ich auch Werner Hirschvogel, den Motorradrennfahrer, fotografiert. Neben Landschafts- und Industriefotos habe ich auch Aktfotos gemacht und als Theaterfotograf gearbeitet. Ich habe u.a. Werbe- und Programmfotos für das berühmte Bulandra-Theater gemacht.

Sie waren bei internationalen Fotowettbewerben vertreten, viele Ihrer Fotos wurden mit Preisen bedacht, ihre Bilder waren in Ausstellungen vieler Länder zu sehen, Sie hatten auch einige eigene Ausstellungen im In- und Ausland. Welcher Ihrer Preise bedeutet Ihnen am meisten?

Die Goldmedaille, die ich Mitte der sechziger Jahre bei einem internationalen Fotowettbewerb in Wien bekam. Es war die erste Goldmedaille für einen Fotografen aus Rumänien überhaupt. Das ich der war, das hat mich schon gefreut.

Im Meridiane Verlag sind zwei Bildbände von Ihnen erschienen, einer über Hermannstadt und einer über Wien. Wie sind Sie diese Arbeit angegangen?

Als ich den Band über Hermannstadt gemacht habe, waren bereits einige Städtealben erschienen. Sie zeigten vor allem Industriebauten und die damals überall entstehenden Neubauviertel mit ihren Hochhäusern. So etwas wollte ich nicht machen. Ich habe versucht, ein anderes Stadtbild zu zeigen, eines, dem man seine Geschichte, seine Kultur ansieht, ich habe die Menschen fotografiert. Was Wien angeht, ist es für jeden Fotografen eine Herausforderung. Wien ist schon so oft fotografiert worden. Das Burgtheater, Schönbrunn, die Spanische Hofreitschule, davon gibt es Tausende Fotos. Natürlich gehören diese Sehenswürdigkeiten in einen Bildband über Wien. Ich habe mir vorher keinen angesehen, um mich nicht von anderen Fotografen beeinflussen zu lassen. Ich habe versucht Wien zu zeigen, Gebäude und Menschen, wie ich sie gesehen haben. Ich glaube, es ist mir gelungen, der Band kam gut an.

Sie haben in den achtziger Jahren etwas gemacht, wovon ich erst kürzlich erfahren habe und was mich sehr beeindruckt hat, nämlich Umschläge zu Büchern einer Reihe, die im Kriterion Verlag erschienen ist, Bücher von Richard Wagner William Totok, Herta Müller u.a. Da ist z.B. das Foto auf dem Umschlag des Gedichtbandes von Mircea Dinescu in der Ubersetzung von Werner Söllner Vor einew mit der Schreibmaschine be-schriebenen Blatt Papier haben Sie den Kopf einer Schaufensterpuppe gestellt, der haben Sie eine dunkle Brille aufgesetzt und einen Reißverschluß über den Mund geklebt. Was hat Sie an dieser Arbeit gereizt?

Mircea Dinescu ist in Verbindung mit den Ereignissen vom Dezember 1989 auch im Westen bekannt geworden, als er zu jenen gehörte, die sich für eine politische Wende eingesetzt haben. Aber Dinescu war natürlich schon vorher ein Gesellschaftskritiker. Das las, wer wollte und konnte, aus seinen Gedichten heraus. Und mit den Büchern der rumäniendeutschen Autoren, für die ich den Umschlag gemacht habe, war das genau so. Mich hat der Versuch gereizt, dieses kritische Gedankengut in Bildern umzusetzen, die natürlich immer nur eine Art Symbol sein können für das, was die Texte aussagen. Diese Umschläge sind nicht nur künstlerisch ausdrucksstark, sondern auch schärfste Gesellschaftskritik. Ich erwähne noch den Umschlag auf dem Gedichtband ,,Reibfläche” von Horst Samson, auf dem im gepackten Koffer neben anderen Gegenständen Großmutters Kredenzstreifen liegt mit dem Spruch ,,Und schafft ein trautes Heim ,,, eine deutliche Anspielung auf das Aussiedlungsfieber das bereits die meisten Rumäniendeutschen gepackt hatte. In der rumänischen Offentlichkeit damals ein Tabu thema.

Wieso konnte so etwas in den Jahren härtester Ceausescu-Diktatur überhaupt erscheinen?

Weil der Direktor des Kriterion Verlages, Domokos Geza, ein sehr mutiger Mann war, der auf seine Weise seine Position nutzte. Er war sich allerdings durchaus bewußt, welch gefährliches Spiel er trieb. Sarkastisch sagte er zu mir: ,,Irgendwann sperren die uns beide dafür ein. Dann werden uns unsere Frauen im Gefängnis besuchen, um uns etwas zu trinken und warme Decken zu bringen. Und wenn deine Frau nicht kommen kann, dann bringt meine eben zwei Decken.” Ganz so schlimm kam es nicht. Aber eines Tages erhielt ich eine Vorladung zur Miliz und wurde dann vier Stunden lang von Securitate-Leuten verhört. Schließlich mußte ich unterschreiben, daß ich zur Kenntnis nehme, daß ich eine staatsfeindliche Tätigkeit ausgeübt habe. Es war eine Warnung. Man verlangte von mir, ich solle optimistische Fotos machen. Das konnte ich nicht. Also habe ich keine Buchumschläge mehr gestaltet.

Der ,,Stern", der dafür bekannt ist, daß er hohe Ansprüche an die Qualität seiner Fotos stellt, hat ein Bild von Ihnen veröffentlicht. Die Nachricht und daß Sie dafür 500 DM bekommen haben, ist seinerzeit bis nach Reschitz gedrungen. Was ist auf diesem Foto zu sehen?

Wir waren auf einer schwäbischen Hochzeit. Ein Verwandter hatte Brautkleid und Stöckelschuhe aus dem Westen mitgebracht. In dem Ort gehen die Brautpaare zu Fuß zur Kirche. Den Hinweg hat die Braut geschafft. Auf dem Rückweg aber wankte sie verdächtig. Ich hatte eine Vorahnung und eilte voraus, erwartete sie quasi mit entsicherter Kamera im Haus. Kaum war sie in der Stube, da flogen die Schuhe in eine Ecke und sie sank erschöpft auf einen Stuhl. Die Mutter brachte ein Lavoir mit Wasser... Die junge Frau im weißen Brautkleid, mit Kranz und Schleier und den Füßen im Lavoir, das war ein köstlicher Anblick und ein gelungener Schnappschuß. Das Foto wurde übrigens auch in ,,Life” veröffentlicht. Als ich deswegen von ,,Life” Honorar verlangte, erfuhr ich, daß mir nichts zusteht, denn die hatten das Bild vom ,,Stern” gekauft, für 1000 DM.

So etwas wäre einem gewieften Westfotografen vermutlich nicht passiert.
Als Meister Ihres Faches verraten Sie uns, worauf es beim Fotografieren ankommt. Ist, wer die bessere technische Ausrüstung hat, auch schon der bessere Fotograf?

Es kommt nicht nur auf die Kamera an. Natürlich spielt die Qualität der Ausrüstung eine Rolle. Mit Heels Leica zu fotografieren war für mich schon ein besonderes Gefühl. Ich konnte damit bessere Bilder machen, als mit einem gewöhnlichen Apparat. Vom heutigen Stand der Technik gar nicht zu reden. Aber man muß mit dieser Technik auch umgehen können. Das allein genügt jedoch noch nicht. Die Allgemeinbildung spielt eine Rolle. Noch wichtiger ist Kunstverständnis. Man muß sich für Kunst interessieren, für Bildhauerei, Malerei, Musik, man muß die Kunstszene kennen, muß auf dem laufenden sein mit den Entwicklungen in der Kunst. Man braucht ein Gespür für gute Schnappschüsse, die man oft gewissermaßen voraussehen kann. Sinn für Humor kann nicht schaden. Man muß Einfälle haben, Phantasie. Und wohl auch das, was man Talent nennt und von Mutter Natur geschenkt bekommt.

Sie sind 1988 aus gesiedelt. Konnten Sie hier in Ihrem Beruf weiterarbeiten?

1988, kurz vor meiner Aussiedlung, ist ein Bildband von mir in Wien erschienen. Er zeigte Bilder aus dem Leben der Juden in der Nordmoldau und der Bukowina. Daraufhin erhielt ich die Einladung, Fotos aus diesem Band sowie weitere zu diesem Thema, die ich alle vorher in Rumänien gemacht hatte, in einer persönlichen Ausstellung im Jüdischen Museum in München zu zeigen. Die Ausstellung erregte Aufsehen. Der Direktor des Bukarester Goethe-Instituts, der sie gesehen hatte, veranlaßte, daß sie anschließend auch in Bukarest gezeigt wurde. Ich erhielt danach vom Direktor des Münchner Museums den Auftrag, das Ghetto in Venedig zu fotografieren. Das war eine interessante Aufgabe. Das Ghetto gibt es seit dem Mittelalter, und es existiert immer noch. Es gibt mehrere Synagogen in Venedig. Die Fotos wurden ebenfalls in München ausgestellt, In dieser Ausstellung zeigte ich zum erstenmal auch Farbbilder. Bis dahin hatte ich nur schwarzweiß Fotos ausgestellt.

Sie haben auch mit dem Fotokreis der Banater Jugend gearbeitet.

Ja, ich habe den jungen Leuten Tips gegeben, und ich war in der Jury ihres Ausstellungswettbewerbes. Allerdings ergeht es mir heute mitunter wie einst Moni-bacsi. Er hat mir das Grundwissen eines guten Fotografen beigebracht. Und er hat sich stets für das interessiert, was ich gemacht habe. Wenn er nach Bukarest kam, sah er sich meine Arbeiten an und sagte mir offen seine Meinung. Einmal sagte er zu mir: ,,Ich versteh nicht immer, warum Sie etwas so machen, wie Sie‘s machen, aber ich glaub‘, es ist gut, was Sie machen.” Ich war inzwischen eigene Wege gegangen.

Wir haben unser Gespräch mit Hermann Heel begonnen und sind nun wieder auf ihn zurückgekommen. Meine letzte Frage bezieht sich auf ihn. Ist es sinnvoll, daß man heutzutage an den Fotografen Hermann Heel erinnert, daß wir im Rahmen unseres Heimattreffens Fotos von ihm zeigen?

Ja, auch wenn die Ausstellung leider nur wenig von dem zeigt, was Heel gemacht hat. Ich bedaure, daß ich aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Reschitz fahren konnte, um an der Eröffnung der Ausstellung teilzunehmen. Vielleicht hätte sich dort noch das eine oder andere von Heel hinterlassene Material finden und auswerten lassen. Auf jeden Fall verdienen die Leute, die sich um die Ausstellung verdient gemacht haben, Anerkennung. Sie würdigen damit einen Mann, der als Mensch außergewöhnlich war und als Fotograf ein Großer seiner Zunft.

Herr Höfer, wir danken Ihnen für das Gespräch.
 

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